Adobe Reader XI 11.0.09

Weltweites Standardprogramm für das Anzeigen, Drucken, Bearbeiten und Kommentieren von pdf-Dateien

  • Kategorie:

    PDF

  • Version:

    XI 11.0.09

  • Arbeitet unter:

    Windows 8 / Windows 7 / Windows Vista / Windows 2003 / Windows XP

  • Programm in:Bei Deutsch
  • Programm-Lizenz:Kostenlos
  • Vote:
    5,4 (167)
Adobe Reader XI 11.0.09
Adobe Reader 2014

Galt das PDF-Format vor noch gar nicht allzu langer Zeit als unbekannter Exot, von dem sich Experten sicher waren, dass es niemals ein klassisches Office-Dokument ersetzen würde, lässt es sich mittlerweile in unzähligen Ausführungen antreffen: Firmen versenden gerne ihre Rechnungen im PDF-Format, die Deutsche Bahn bietet ihre Online-Tickets zum Selbstausdruck in diesem Format an und auch in immer mehr Büros geht ohne die gute alte PDF-Datei kaum noch etwas. Damit sich PDF-Dateien jedoch öffnen lassen, ist ein die Installattion eines speziellen Programms erforderlich: Aufgrund der überschaubaren Anzahl an Alternativen greifen hier viele PC-Besitzer zum kostenlosen Adobe Reader.

Bequemes Öffnen und Lesen von einseitigen und mehrseitigen PDF-Dateien

Der Adobe Reader öffnet nicht nur PDF-Dateien, damit diese bequem gelesen werden können, sondern ist von Haus aus auch mit einer praktischen Volltextsuche ausgestattet, damit sich bestimmmte Passagen schneller finden lassen - was vor allem bei mehrseitigen Dokumenten überaus praktisch ist. Darüber hinaus werden die besagten mehrseitigen PDF-Dateien auch in einzelne Kapitel unterteilt, sodass der Nutzer des Tools auch ohne ein komplettes Durchscrollen von einer zur nächsten Seite wechseln kann. Sind einige Passagen besonders klein geschrieben, so lassen sich diese mithilfe einer Lupe umfangreich vergrößern, alternativ lässt sich das Dokument auch ganz leicht ausdrucken.

Zahlreiche Funktionseigenschaften erleichtern das Lesen von PDF-Dateien

Obwohl sich PDF-Dateien mit dem Adobe Reader nicht bearbeiten lassen (eine Ausnahme stellen hier Formulare zum Ausfüllen dar) bietet das Programm seinem Verwender eine Vielzahl an Funktionseigenschaften: So lassen sich wichtige Passagen beispielsweise mit eigenen Notizen versehen oder hervorheben, ein in das Programm integrierter Konverter wandelt PDF-Dateien zudem schnell und einfach in Office-Dokumente um. Eine Erstellung von eigenen PDF-Dateien ist mit dem Adobe Reader hingegen nicht möglich - hier muss der Nutzer auf kostenlose Alternativ-Programme wie eXPert PDF zurückgreifen.

Ebenfalls auffällig: Größere Dateien müssen oftmals mehrere Sekunden laden, ehe sie auf dem Bildschirm erscheinen. Dieses Problem haftet dem Adobe Reader bereits seit Längerem an, sodass man sich fragen darf, ob das Unternehmen kein Interesse daran hat, seinem Vorzeigeprogramm einen Geschwindigkeitsboost zu spendieren.

Fazit: Zum Öffnen und Lesen von PDF-Dateien gibt es dwohl kein besseres Programm als den Adobe Reader. Sowohl die einfache Bedienung, als auch die zahlreichen gebotenen Funktionseigenschaften wissen auf ganzer Linie zu überzeugen, kleinere Punktabzüge gibt es jedoch für die fehlende Möglichkeit, selbst PDF-Dateien zu erstellen sowie für den ab und an recht langsamen Ladevorgang beim Öffnen von mehrseitigen Dokumenten.

Pro:

  • zahlreiche Hilfsmittel, die zu einem verbesserten Leseerlebnis beitragen
  • integrierter Konverter wandelt PDF-Dateien in Office-Dokumente um
  • beinhaltet Hilfstools für sehbehinderte Menschen
  • fügt sich direkt in den Internetbrowser ein

Contra:

  • das Erstellen von eigenen PDF-Dateien ist nicht möglich
  • Ladevorgang dauert bei großen Datein oft recht lange

Der Adobe Reader ist eine Software, mit der PDF-Dokumente angezeigt werden können. Das Produkt wird von Adobe Systems hergestellt und kostenlos vertrieben. Der Adobe Reader ist sehr weit verbreitet, denn das PDF-Format spielt eine sehr wichtige Rolle. Beispielsweise werden zahlreiche Produktdokumentationen, Bedienungsanleitungen und Firmenpräsentationen als PDF-Datei erstellt und verteilt. Das PDF-Format wurde ebenfalls von Adobe Systems entwickelt und lange Zeit war der Adobe Reader die einzige Software, mit der PDF-Dateien ohne Einschränkung angezeigt werden konnten. Mittlerweile gibt es viele weitere Programme, die zum Betrachten von PDF-Dateien genutzt werden können.

Kostenlose Software für alle wichtigen Plattformen

Der Adobe Reader wird nicht nur für Windows, sondern auch für Mac OS, Linux, Android, iOS und Windows Phone angeboten. Dadurch ist es möglich, auf allen gängigen Plattformen PDF-Dokumente mit dem Adobe Reader anzuzeigen. Obwohl es zahlreiche Software-Alternativen für diese Aufgabe gibt, verwenden die meisten Nutzer weltweit nach wie vor den Adobe Reader. Bei dieser Software ist in jedem Fall sichergestellt, dass die PDF-Dateien korrekt dargestellt werden. Kompatibilitätsprobleme muss der Nutzer nicht befürchten, denn der PDF-Standard wird von Adobe Systems definiert und gepflegt.

Einfache Installation auf allen Systemen

Die meisten Nutzer installieren den Adobe Reader beim ersten Versuch, ein PDF-Dokument zu öffnen. Bei der Installation wird das PDF-Format standardmäßig mit dem Adobe Reader verknüpft. Dadurch ist es in der Folge nicht mehr nötig, den Adobe Reader zuerst zu öffnen, um ein PDF-Dokument zu betrachten. Stattdessen kann der Nutzer direkt auf das PDF-Dokument klicken, denn das Betriebssystem erkennt automatisch, das PDF-Dokumente mit dem Adobe Reader verknüpft sind. Dieser komfortable Standard führt dazu, dass ein einmal installierte Adobe Reader meiste dauerhaft auf dem Rechner bleibt. Auch das trägt dazu bei, dass der Adobe Reader einen hohen Verbreitungsgrad hat.

Viele PDF-Erweiterungen funktionieren nur mit Adobe Reader optimal

Das PDF-Format hat mittlerweile zahlreiche Erweiterungen, die nur zum Teil von alternativen Anzeige-Programmen unterstützt werden. Der Adobe Reader ist die einzige Software auf dem Markt, die alle PDF-Dateien ohne Einschränkung anzeigen kann. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass möglichst immer die neueste Version des Adobe Readers installiert ist. Nur dann ist gewährleistet, dass die Software tatsächlich alle PDF-Dateien öffnen kann. Da es eine integrierte Update-Funktionen gibt, die automatisch nach neuen Versionen im Internet sucht, ist es allerdings sehr leicht, die Software auf dem neuesten Stand zu halten.

Probleme bei Sicherheit und beim Ressourcenverbrauch

In der jüngeren Vergangenheit ist der Adobe Reader immer wieder in die Schlagzeilen geraten, weil Sicherheitslecks aufgedeckt wurden. Zumindest die großen Sicherheitsvektoren wurden allerdings relativ schnell behoben. Zudem wird der Ressourcenverbrauch des Adobe Readers oft kritisiert. Im Vergleich mit der Konkurrenz verbraucht der Adobe Reader meist deutlich mehr Arbeitsspeicher und CPU-Leistung. Auf modernen Rechnern mit einer hohen Geschwindigkeit ist das allerdings kein bedeutsames Problem. Bei alten Rechnern kann der Adobe Reader im Einsatz aber unter Umständen einen deutlichen Einfluss auf die Gesamtgeschwindigkeit des Systems haben.

Vorteile

  • Optimale Kompatibilität mit PDF-Dateien
  • Kostenlos verfügbar auf vielen Plattformen
  • Einfache Windows-Integration bei Installation
  • Integrierte Update-Funktion

Nachteile

  • Teilweise hoher Ressourcenbedarf
  • Relativ häufig Sicherheitslücken

Andere zu erwägende Programme

  • ABBYY PDF Transformer
    ABBYY PDF Transformer

    Kann PDF-Dateien in andere Formate konvertieren sowie PDF-Dateien aus anderen Formaten erstellen

  • GPL Ghostscript 9.07
    GPL Ghostscript

    Software für die Erstellung und Weiterverarbeitung von pdf-Dateien

  • PDFCreator 3.0.2
    PDFCreator

    Die Software bietet eine kostenfreie Alternative zu Adobe Acrobat

  • Adobe Acrobat Pro DC 2015.009.20079
    Adobe Acrobat Pro DC

    Die Software-Suite bietet zahlreiche Funktionen für den Umgang mit PDF-Dateien

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